25. Januar 2012 - Einladung zum Stammtisch 60+

Stammtisch

Zeit: Mittwoch, 25.1.2012

ab 17.30 Uhr

Stammtisch ab 18 Uhr

Ort: Gasthausbrauerei „Alt-Gießen“, Westanlage 30

Raum: diesmal gleich links vom Eingang an der Westanlage

22 Februar - Kreisvorstandssitzung

Einladung folgt

8. Dezember 2011 - Presseinformation

GEW lehnt Kürzungen bei Schulsanierungen entschieden ab

Landesgartenschau wird zur Bildungsbremse

In großer Sorge um die Zukunft der Gießener Schulen  hat sich der Kreisvorstand der GEW Gießen-Stadt in seiner Sitzung am 2.12. mit der desolaten Schuldenentwicklung Gießens auseinandergesetzt.

Für 2012 ist mit einem Anwachsen  der Gesamtverschuldung auf ca. 240 Millionen Euro und einer  Zinsbelastung von jährlich 11 Millionen Euro zu rechnen. Um die Auflagen des Regierungspräsidenten zu erfüllen, ist die Rot-Grüne Koalition zur deutlichen Reduzierung der Ausgaben und der geplanten Neuverschuldung  gezwungen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die sogenannten Begleitmaßnahmen im Rahmen der scheinbar unverzichtbaren Landesgartenschau, sondern auch für die Gießener Schulen. Notwendige Sanierungsmaßnahmen, wie sie für die Herderschule vorgesehen sind, werden auf mehrere Jahre gestreckt. Andere dringende Investitionen, wie die Renovierung und Ausstattung der durch den Umzug der Helmut-von-Bracken-Schule in der ersten Jahreshälfte 2012 frei werdenden Räume sind im neuen Haushaltsentwurf nicht vorgesehen. Somit ist zu befürchten, dass nach dem Umzug die für die Gesamtschule-Gießen-Ost und die Korcakschule dringend benötigten Unterrichtsräume dann zwar zur Verfügung stehen, aber leider nicht genutzt werden können, weil der Stadt Gießen hierfür das Geld fehlt. Dies sind nur zwei Beispiele für den Anfang einer Entwicklung, die sich 2015 noch verschärfen wird. Denn erst nach dem Ende der Landesgartenschau steht das tatsächliche Ausmaß der Kosten und damit des Defizits fest.

 

Angesichts der für Gießen immensen Schulden und Zinsbelastungen ist schon jetzt abzusehen, dass die in der Koalitionsvereinbarung für die Schulen genannten Ziele – Sanierung, Modernisierung und Anpassung des Raumbedarfs –  , in weite Ferne rücken. Hinzu kommen erhöhte finanzielle Belastungen durch die Umsetzung der Beschulung von Menschen mit Behinderungen an den allgemeinbildenden Schulen (Inklusion) und die Etablierung von Schulsozialarbeit in allen Gießener Schulen.

„Wer als Politikerin und Politiker als letztes Ausgabenstrohfeuer eine Landesgartenschau durchsetzt und Bäume abholzt, legt damit auch die Axt an die Weiterentwicklung der Giessener Schulen“,  beschrieb Peter Müller vom Vorsitzendenteam der GEW-Gießen, die geplanten Kürzungen.

 

Eine Bewältigung der sich abzeichnenden Probleme im Bereich der Schulen kann allerdings nicht allein durch die Stadt Gießen erfolgen. 2012 steht eine Fortschreibung der Schulentwicklungspläne für Stadt und Landkreis Gießen an. Hier erwartet die GEW, dass sich beide Schulträger - besser als in den vorangegangenen Jahren - abstimmen. Der Anachronismus des Sonderstatus der Stadt Gießen wird besonders im Bereich der Schulen deutlich. Viele Schüler an Gießener Schulen, insbesondere der Gymnasialen Oberstufe, kommen aus dem Landkreis. Die Stadt Gießen finanziert somit für den Landkreis eine kostengünstige Beschulung seiner Schüler. Dies schützt die Stadt jedoch nicht vor den wiederkehrenden Auseinandersetzungen über die Höhe der Gastschulbeiträge, die niemals kostendeckend waren. In diesem Zusammenhang weist die GEW darauf hin, dass z.B. in Gießen zwei Gymnasien für die Deckung des Gießener Bedarfs ausreichend wären. Somit könnte ein Gymnasium in die Trägerschaft des Landkreises übergehen.

„Wesentlich besser als eine solche Teillösung wäre allerdings ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan“, verdeutlichte Susanne Arends, ebenfalls im Vorsitzendenteam, deshalb die Forderung der GEW.

 

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10. Dezember 2011 - Pressereaktion Gießener Anzeiger

Ein Gymnasium für den Landkreis

GEW-Vorstand: Landesgartenschau wird zur Bildungsbremse

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17. November 2011 - Ehrung langjähriger Mitglieder

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Kreisverband Gießen-Stadt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wieder eine Jubiläumsfeier zu Ehren der langjährigen Mitglieder. Die Veranstaltung fand am 17. 11. 2011 im Rahmen eines herbstlichen Nachmittagskaffees  im Hotel Köhler in Gießen statt.

Die GEW - Vorsitzenden Susanne Arends und Angelika Bilk nahmen die Ehrungen vor und überreichten Buchgeschenke.

25-jährige Mitgliedschaft (11): Sigrid Bruno, Walter Gödde, Harriet Kühnemann, Monika Laufenberg, Christiane Muth, Mehmet Özcan, Dr. Songül Rolffs, Manfred Schäfer, Ursula Schönauer, Inge Speckmann, Sabine Walter

30-jährige Mitgliedschaft (15): Karin Breit, Wolfgang Burow, Kirsten Henkel, Cornelia Heydorn-Thomas, Dr. Sabine Keiner, Michael Krause-Blassl, Herbert Lemmer, Rainer Löher, Jochen Pellatz, Birgit Schmidt, Herber Schulz, Susanne Seibert, Jürgen Soose, Gerhild Steinmetz, Marion Viehmann

35-jährige Mitgliedschaft (21): Richard Breidert, Irmingard Emanuel, Josef Fischer, Ingeborg Fritz, Anton Geisberger, Christiane Giesenkirchen, Elsabeth Gröschner-Lacour, Gerhild Hüttel, Eva Jobst, Dr. Klaus Konrad, Ewald Küper, Heinz-Joachim Leva, Rainer Luft, Leopold Lukaschik, Delef-E. Peukert, Robert-Erik Richter, Rita Rohrbach, Christine Schmidt, Wilmar Steup, Ulrich Voigt, Gunter Weckemann

40-jährige Mitgliedschaft (10): Brigitte Bach-Helm, Klaus Bernhardt-Wrede, Werner Boeck, Hans-Otto Chiout, Dr. Werner-Diehl, Joachim Gärtner, Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster, Michael Janitzki Walter A. Meyer, Helmut Richter

45-jährige Mitgliedschaft (4): Ingrid Bourcade, Dieter Geißler, Renate Schlotmann, Helmut Werner

50-jährige Mitgliedschaft (1): Hedwig Volk-Hundler

55-jährige Mitgliedschaft (4): Joachim Bierbaum, Kurt Drolsbach, L